Vereinsnachrichten


Verkürzte Probe und schönes Orchester-Sommerfest

Am Donnerstag, 29.07.21 fand, neben einer verkürzten Orchester-Probe, ein kleines Sommerfest unseres Blasorchesters statt.  Erfreulich war wieder der sehr gute Besuch der Musikprobe und man musste fast auf den Festplatz ausweichen. Kurz nach 21:00 Uhr wurden dann die Instrumente eingepackt und in der Küche bereiteten Regina und Michael die Fleischkäsweckle vor. Die Freigetränke standen in den Kühlschränken bereit und es entwickelte sich ein sehr schöner Abend bei dem auch unser Rekonvaleszent Willi Hetznecker nicht vergessen wurde. Ihm brachte Regina kurzerhand ein Fleischkäsweckle und Genesungswünsche aller zu Hause vorbei.

Dass es zu so einem schönen Musikerabend wurde lag auch an den Getränkespendern Victoria, Willi, Thomas, Thilo, Volker sowie an der Metzgerei Mohr und der Bäckerei Nußbaumer für ihre freundliche 
Unterstützung.

"Laß der's schmecke" Dirigent Michael bedient Musikervorstand Volker.
"Laß der's schmecke" Dirigent Michael bedient Musikervorstand Volker.
Hatten sich ein kleines Schlückchen nach getaner Arbeit verdient. Regina und Michael.
Hatten sich ein kleines Schlückchen nach getaner Arbeit verdient. Regina und Michael.


Freude im Hause Haas - Viktoria Pauline ist da


Pfarrerehepaar Bornkamm-Maaßen verabschiedet

Am Sonntag, dem 25.07.2021 wurde das Pfarrerehepaar Friederike Bornkamm-Maaßen und Thorsten Maaßen (Bild links) mit einem Gottesdienst und einem Stehempfang im ev. Gemeindezentrum in Bruchhausen feierlich verabschiedet.  Nach 14 Jahre der seelsorgerischen Arbeit in Ettlingen ist Lahr der neue Mittelpunkt für das Pfarrerehepaar.

Als Vertreter des Musikvereins nahmen unser 1. Vorsitzender Bernhard Klein und seine Ehefrau Beate an der Verabschiedung teil wobei es auch möglichkeiten zu gemeinsamen Gesprächen gab. Im Rahmen dieses Stehempfangs wünschte Klein dem Ehepaar Bornkamm-Maaßen/Maaßen für die Zunkunft alles Gute wobei sich auch das Pfarrerehepaar recht herzlich für die gute Zusammenarbeit mit dem Musikverein bedankte.

Viele schöne Gottesdienste und Gemeindefeste konnten wir zusammen feiern. So war der ökumenische Zeltgottesdienst anläßlich unseres 100jährigen Jubiläums bereits ein frühes Highlight des Wirkens in Bruchhausen und Ettlingen aber auch das Spiel der "Fenstermusikanten" war ein schönes Erlebnis währen des Gemeindefest-Gottesdienstes 2020.

Pfarrer Dr. Maaßen mit Pfarrer Dr. Merz beim Zeltgottesdienst 2011
Pfarrer Dr. Maaßen mit Pfarrer Dr. Merz beim Zeltgottesdienst 2011
Auftritt beim ev. Gemeindefest in Ettlingen
Auftritt beim ev. Gemeindefest in Ettlingen
Die "Fenstermusikanten" begleiteten musikalisch durch die Pandemie und den Gottesdienst
Die "Fenstermusikanten" begleiteten musikalisch durch die Pandemie und den Gottesdienst

Zum Schluss ein Auszug aus dem Grußwort zum 105jährigen bestehen des Musikvereins Bruchhausen: "So hoffen wir, dass die erfolgreiche Arbeit eine langjährige Zukunft vor sich hat, und die Klänge des Musikvereins weit über Bruchhausens Grenzen hinaus in die Welt schallen: „Singet und spielet ihm, redet von allen seinen Wundern.“


70 Jahre verheiratet - Ehepaar Schildhorn feiert

Der Musikverein Bruchhausen e.V. gratuliert seinem Vereinsmitglied Edgar Schildhorn und seiner Frau Anna recht herzlich zur Gnadenhochzeit.

Bereits im April konnte unser 1. Vorsitzender Bernhard Klein Edgar zu seinem 90. Geburtstag gratulieren und sich für seine 54jährige Mitgliedschaft bedanken.


Wir wünschen Edgar und seiner Frau Anna weitere schöne Jahre im Kreise ihrer Familie und freuen uns über weitere Verbundenheit zum Musikverein.


Anna Klein feiert ihren 95. Geburtstag            Herzlichen Glückwunsch

Am 15. Juli 2021 feiert Anna Klein, Mutter unseres 1. Vorsitzenden Bernhard Klein, Ihren 95. Geburtstag. Obwohl kein Vereinsmitglied, was in früherer Zeit für Frauen auch unüblich war, unterstützte Sie den Musikverein nach besten Kräften. Besonders in der MVB-Küche war Anna (ganz links) stets vertreten, putzte Salat oder klopfte Schnitzel. Das Bild links entstand vor gut 30 Jahren kurz nachdem wir unser Vereinsheim bezogen hatten. Hier war Anna im "Putz-Team" zusammen mit Irm Müller, Bertl Heinzler, Thekla und Fritz Reuter jahrelang für die Sauberkeit in den Räumen mitverantwortlich.

Der Musikverein wünscht Anna alles Gute und weiterhin viele schöne Stunden im Kreise ihrer und der Musikerfamilie.




Regina Lang besuchte Schnelltestschulung

oben: Alles was man zum testen braucht - Schnelltest-Kit und Zertifizierung

links: Nach der erfogreichen Teilnahme - Melanie Schosser (für die GroKaGe) und Regina Lang


Unsere Aktivenvertreterin Regina Lang besuchte am 18.06.2021 eine Schnelltestschulung in der Stadthalle Ettlingen. Die Schulung ging ca. 40 Minuten und wurde von Dr. Florian Kalmus, Arzt im Diakonissenkrankenhaus Rüppurr, durchgeführt. Während der Schulung wurde man genau auf die Anwendung dieser Schnelltests geschult und es wurde auch ein "Nasentest" gemacht. Nach erfolgreicher Schulung erhielten alle Teilnehmer ein Zertifikat über die Teilnahme welches Regina nun dazu berechtigt "Corona Antigen Schnelltests zur Eigenanwendung" zu beaufsichtigen oder selbst durchzuführen.
Vorgesehen ist nun, dass die Vereinsmitglieder, die ohne Test kommen, den Test (Spuck- oder Nasentest) vor Regina selbst durchführen. Regina überwacht den ordnungsgemäßen Ablauf und bestätigt diesen. Dies ist wichtig falls das Ordnungsamt käme und den Test sehen möchte.
Sollte den "Nasentest" jemand nicht selbstständig machen wollen/können muss Regina diesen in voller Schutzmontur (Visier, Handschuhe, Kittel) durchführen. So wie Regina Becker bei der ersten Musikprobe. Obwohl wir von der Stadt Spucktests erhalten haben, empfiehlt Dr. Kalmus uns den Nasentest da man beim Spucktest vorher ja nix rauchen, Kaugummikauen oder trinken soll da dies die Tests verfälscht. Idealerweise sollte aber jeder Aktive vor Probenbesuch einen "Bürgertest" bereits gemacht haben und das Testergebnis mitbringen.
Erfreulich für uns als Musikverein ist, dass mit unserer Aktivenvertreterin Regina Lang, mit unserer Klarinettistin Melanie Schosser, die für die GroKaGe Ettlingenweier an der Schulung teilnahm, sowie mit unserer ehem. Hauptkassiererin Regina Becker nun 3 zertifizierte Testerinnen zu Verfügung stehen. Herzlichen Dank für die Teilnahme und das Engagement.


Gänsehautfeeling nach fast 8 Monaten Pause

Jugendkapelle und Blasorchester begannen wieder mit den Musikproben

Endlich ging es wieder los in unserem Vereinsheim und die "Stille" hatte ein Ende. Bereits am Dienstag (15.06.21) begann unsere Jugendkapelle mit der Probenarbeit gefolgt von unserem Blasorchester am Donnerstag (17.06.21). Die ersten Proben seit dem 27.10.2020. Nachdem Ettlingen mit der Bewerbung als "Modellstadt" erfolgreich war konnten wir unter speziellen Bedingungen wieder die Probenarbeit aufnehmen (an anderer Stelle wurde schon berichtet). Erfreulich war, dass das bereits im letzten Jahr umgesetzte Hygienekonzept nicht komplett neu erstellt, sondern nur durch einige Zusätze wie die "3G's" oder Einsatz der "Luca-App" erweitert werden musste.

Bereits vor der Probe trafen sich die Verantwortlichen um eine Test- und Kontrollstation am Eingang zum Vereinsheim einzurichten. Denn nur wer geimpft, genesen oder getestet war durfte an der Probe teilnehmen. Hierfür zeigten sich Regina Becker, die auch gleich in Schutzkleidung einen Nasen-Test bei einem Aktiven durchführen musste, sowie Regina Lang für die Kontrolle der Nachweise verantwortlich. Musikervorstand Volker erstellte QR-Codes zu Kontaktnachverfolgung für die Luca-und die Corona-Warn-App welche an der Tür zum Proberaum angebracht wurden. Während dieser Zeit wurde im Proberaum gemessen, aufgestellen und herumgerückt. Solange, bis man die richtige Formation gefunden hatte. Nun stand einem tollen, musikalischen Neustart auch unter Einhaltung der Hygieneregeln mit Abstand, Kondensatsammlern und viel frischer Luft durch die geöffneten Fenstern des Vereinsheims nichts mehr im Wege.

Ein bisschen Spaß muss sein. Die Pandemie mal anders dargestellt: Corona extra - Maske - Astra
Ein bisschen Spaß muss sein. Die Pandemie mal anders dargestellt: Corona extra - Maske - Astra

Erfreulich war, dass mit 24 Aktiven ein gelungener Probenstart möglich war. Dies freute nicht nur unseren Dirigenten Michael Weber sondern auch unsere Aktivenvertreter Volker und Regina. Auch, weil die "Ansätze" doch nicht so schlecht waren wie befürchtet und auch die Ventile und Züge problemlos liefen. Natürlich gab es nach so einer langen Zeit, nicht nur in den Lüftungspausen, viel zu erzählen und es wurden Pläne geschmiedet vielleicht dieses Jahr doch noch ein kleines Konzert präsentieren zu können.

Damit es nicht zu trocken wurde spendete Ehrenvorsitzender Klaus-Dieter Becker die "Restart-Getränke" und Aktivenvertreterin Regina Lang brachte einen frischgebackenen "Hefezopf" mit. Jedenfalls war die Freude und Begeisterung unter den Musikanten zu spüren dass wir uns endlich wieder sehen, gemeinsam musizieren und "schwätze" konnten.

Unsere Jugenkapelle startete indes bereits am Dienstag den 15.06.2021. In kleiner Runde wurde langsam begonnen den gemeinsamen Klang wieder zu finden. Lange musste jeder für sich üben, nun durften wir wieder gemeinsam musizieren. Die Freude und die Motivation waren groß. Es wurde viel gelacht und man hatte sich nach dieser langen Pause viel zu erzählen. Alle Musiker und Dirigent Heiko Hager freuen sich bereits auf die nächste Probe.



Der Musikverein Bruchhausen e.V.

trauert um sein Vereinsmitglied

Dr. jur. Arnold Steinbrenner

der am 13. Juni 2021 verstorben ist.

 

Dr. jur. Arnold Steinbrenner trat 1969 in den Musikverein Bruchhausen e.V. als passives Mitglied ein, begleitete 52 Jahre interessiert das Vereinsgeschehen und fand lobende aber auch kritische Worte wenn es angebracht war. Ferner war er ein großer Freund unseres "Konzert in St. Josef" welches er nie ausfallen ließ. Genauso besuchte er sehr gerne die Veranstaltungen des Vereins und war einem kleinen Plausch, wenn man sich in Bruchhausen traf, nie abgeneigt.

Leider konnte unser 1. Vorsitzender Bernhard Klein Dr. jur. Arnold Steinbrenner nicht mehr, wie auf dem Bild beim 90. Geburtstag, zu seinem 95. Geburtstag am 26.05.2021 persönlich gratulieren.

Unsere Gedanken sind bei seiner Tochter Susanne und ihrer Familie.

Wir werden Arnold ein

ehrendes Angedenken bewahren.


Letztmals "Babble statt Probe"

Hier geht' zu den "Babblern"
Hier geht' zu den "Babblern"

Was mit einer Idee unseres Musikervorstandes Volker am 25.02.2021 begann endete nun am 10.06.2021. "Babble statt Probe" fand nun, hoffentlich, zum letzten Male statt. Jeden Donnenrstag, zur Probenzeit, konnte man sich einloggen und sich mal wieder sehen und "babble". Erfreulich, dass sich viele an diesen "Babbelrunden" beteiligten.

In der Letzten ging es hauptsächlich darum wie der Neustart der Proben problemlos ablaufen kann aber auch ganz banale Themen waren wieder Inhalt der lustigen Runde.

Herzlichen Dank an Volker für diese tolle Idee um so den Kontakt untereinander zu pflegen.

Aber auch sowas passierte mal...


Die Blüten sprießen, der Boden strahlt und los geht's

Rund um unsere Vereinsheim blühen zahlreichen Büsche, unser Boden im Vereinsheim strahlt und ein kleiner mexikanischer Mariachifrosch wartet auf seine Kollegen. Da Gerhard den Boden mal wieder spitzenmäßig eingelassen hat steht einem Probenbeginn nichts mehr im Wege. Einzig die Vorgaben für das "Ettlinger Modell" sind noch umzusetzen. Dieses "Modell" dient auch dazu Erfahrungen zu sammlen wie ein geordneter und sicherer Probenbetrieb auch bei steigenden Zahlen im Vereinsheim aufrecht erhalten werden kann. Hierzu wird die Probenarbeit wissenschaftlich Begleitet und für jede Probe eine Projektliste durch unseren 1. Vorsitzenden Bernhard Klein erstellt. Diese Liste beinhaltet Alter, Geschlecht sowie den Status (Gestestet, Geimpft, Genesen) der Probenteilnehmer. Außerdem werden die Art des Musizierens und das Instrument dokumentiert. Diese Daten werden wöchentlich an die Stadt Ettlingen sowie an die beiden Ärzte Konstantin Mayer und dem Pneumologen Markus Hauber übermittelt welche dieses Proket begleiten. Den teilnehmenden Vereinen werden von der Stadt Ettlingen Schnelltests zur Verfügung gestellt. Damit diese Tests auch fachgerecht durchgeführt werden wird unsere Aktivenvertreterin Regina Lang eine Schnelltestschulung bei der Stadt Ettlingen besuchen. Die Projektdauer ist vom 14.06.-11.07.2021 terminiert.

Da wir bereits im letzten Jahr unter Corona-Bedingungen auf dem Festplatz und im Vereinsheim geprobt haben, haben wir da ja schon eine gewisse Erfahrung. Gut, dass man das, von Volker letztes Jahr erstellte, Hygienekonzept übernehmen kann und nur durch einige Punkte wie "Nutzung der Luca-App" und die "3 G's" (Genesen, Geimpft, -negativ- Getestet) erweitern musste. Positiv ist auch, dass wir in den eigenen Räumen bleiben können (bei 3,80 mtr. auf 5,80 mtr. in der Spitze ist das ja auch kein Problem) da die erforderliche Raumhöhe für Proben mind. 3,50 mtr. betragen muss. Dies heist für viele Vereine einen geeigneten Raum suchen und umziehen. 

Eine weitere positive Nachricht betrifft die Probenarbeit im Freien. Solange die Inzidenz im LK Karlsruhe unter 35 liegt, können Proben im Freien auch ohne (!) Testpflicht stattfinden. Es obliegt allerdings dem Verein, ob bei Freiluftproben trotzdem die 3 G's vorausgesetzt werden. 

Das neue Hygienekonzept wurde bereits an die Aktiven versandt und weitere Infos gehen zeitnah zu.

Mit Sicherheit werden unsere Aktivenvertreter Regina und Volker sowie Victoria für die Jugend wieder einen tollen Job machen, wobei es natürlich mehr zu tun gibt als nur das Hygienekonzept zu ändern.
Jedenfalls sieht man weit mehr als "ein Licht am Ende des Tunnels". Packen wir die Gelegenheit beim Schopf, äh Instrument und setzen das Ganze mit Elan, Spaß und Freude um. Denn nur gemeinsam gelingt uns ein toller Neustart nach 8 Monaten "Stille" der bereits am Dienstag, 15.06.2021 für unsere Jugendkapelle und am Donnerstag, 17.06.2021 für das Blasorchester beginnt.



Der Vorstand informiert:

Die Stadt Ettlingen beteiligt sich an einem Modellprojekt für den Probebetrieb von Musik- und Gesangsvereinen. Am Mittwoch 02.06.21 fand hierzu um 18:30 ein Onlineseminar statt. Viele Punkte müssen im Laufe der nächsten Woche von der Stadt Ettlingen noch geklärt werden. Hier aber schon einmal die Punkte, die fix sind:

 

1.) Start des Projektes frühestens in KW24. Anmerkung: Da von den Vereinen einige Vorarbeiten zu erledigen sind, können die Vereine auch später einsteigen.

 

2.) Teilnahme ist freiwillig. Kein Verein wird gezwungen, die Proben wieder aufzunehmen. Aber wenn geprobt wird, dann unter den Bedingungen des Modellprojekts.

 

3.) An den Proben darf nur teilnehmen, wer genesen, vollständig geimpft oder negativ getestet ist.

 

4.) Jeder Verein hat wieder ein Hygienekonzept zu erstellen. Das Konzept wird dann vom Kultur- und Sportamt abgenommen. Anmerkung: Der Blasmusikverband stellt uns wieder ein Musterhygienekonzept zur Verfügung.

 

5.) Es ist wieder eine Teilnehmerliste zu führen.

 

6.) Empfohlen (aber keine Bedingung) ist die Registrierung über die Luca-App.

 

7.) Nächste Woche tritt wahrscheinlich der Öffnungsschritt 2 in Kraft. Für die Ettlinger Vereine gelten allerdings die Bedingungen des Modellprojekts.

 

Das war es erst einmal. Wie gesagt im Laufe der nächsten Woche, werden noch weitere Informationen folgen.

 

Bernhard Klein

1. Vorsitzender


Es begann mit einem legendärer Polterabend 1986...

Vor der gezierten Schuttmulde v.l.: Peter, Eckhard, Angelika, Klaus-Dieter, Ralf - hier geht's auch zu den Bildern
Vor der gezierten Schuttmulde v.l.: Peter, Eckhard, Angelika, Klaus-Dieter, Ralf - hier geht's auch zu den Bildern

Mai 1986, Fronleichnam 1986: Der 29. im Mai des Jahres 1986 fiel auf den Wochentag Donnerstag er war der 149. Tag des Jahres in Kalenderwoche 22 und das Datum eines fast schon legendären Polterabends von Hansi und Gabi der in einem Polizeieinsatz gipfelte.

Aber der Reihe nach denn das Ganze begann schon etwas früher nämlich beim Polterabend von Siegmar und Gaby, den Eltern von unserem Musiker Andreas. Gaby war eine feste Größe in unserer Theatergruppe und Tochter vom Seppl. Selbstverständlich ging man da hin und polterte fleißig. Hier viel Peter und Klaus-Dieter die Schuttmulde ins Auge und man kam auf eine vielversprechende Idee. Wie wär‘s, wenn man diese gut gefüllte Schuttmulde irgendwie zum Hansi auf dessen Polterabend bringen könnte? Hatte diese Mulde doch kleine Rollen. Gesagt getan! Als diese Idee nach der Fronleichnamsprozession kund getan wurde schritt man zu Tat. Karl war gleich dabei und stellte seinen Transporter zu Verfügung. So zogen wir diese gefüllte Schuttmulde am „heiligen Feiertag“ mit lautem Getöse von der Adlerstraße in die Luitfriedstraße in den Hof von Stemmlers in der Hoffnung dass Hansi nichts merkt. Dort versammelten sich neben Ralf noch Angelika, Peter, Eckhard und Klaus-Dieter um die Mulde zu zieren aber auch, um sie vom „Restmüll“ zu befreien. Sollten doch keine Hähnchenknochen u.ä. das „Schuttmuldenpoltern“ trüben.  Nachdem etliche Säcke gefüllt und die Mulde mit „Birklen“, vom vorherigen Polterabend, und Girlanden geziert war, ging’s nach Hause unter die Duschen um abends fit zu sein.

Der Polterabend war zu Beginn ein Polterabend wie jeder Polterabend. Es wurde Geschirr geworfen, irgendjemand brachte Papierschnipsel mit die bis über die Leitungen der Straßenbeleuchtung hingen und es wurden „Auswennige“ gespielt an diesem Abend in der Amalienstr.. Schließlich, als die Dämmerung einbrach und sich Regen ankündigte, wurde die Mulde mit Marschmusik geholt und, nachdem Ralf eine Toilettenschüssel herunterwarf, umgekippt und ausgeleert. „Oh mein Gott“ dachten sich nicht nur Hansi und Gabi. Vor allem als später auf einmal die Polizei samt Abschleppwagen auftauchte. Da die Straße fast unpassierbar war dachte man schon ans schlimmste. Doch es stelle sich schnell heraus warum dieses Aufgebot erschien. Unser ehemaliger Schlagzeuger Rolf war da in etwas verstrickt und die Gemengelage mit zwei Damen und einem Porsche war dann doch etwas undurchsichtig. Jedenfalls wurde der Porsche aufgeladen und Rolf musste nach Hause laufen was der allgemeinen Stimmung allerdings keinen Abbruch tat. Denn mal ehrlich, wer hat schon so was auf seinem Polterabend zu bieten!

Dass Musiker, und nicht nur diese, allgemein ein gutes Sitzfleisch haben zeigte sich in den folgenden Stunde. Irgendwann, es ging auf 4, kam dann mal Hans, der Vater, und versuchte klar zu machen, dass die Nachbarschaft sich wohl so langsam gestört fühlen könnte. Dies verneinte Ewald Mockert energisch mit den Worten „Die Nachbarschaft fühlt sich net g‘stört, die isch doch do!“. So endete schließlich ein ereignisreicher Polterabend der für die Gäste in einen Brückentag und für Hansi und Gabi in den Weg aufs Standesamt mündete.

 

Zwischenzeitlich ist das Ganze 35 Jahre her. Hans und Gabriele bekamen 3 Töchter, sind Opa und Oma und dazwischen gab es am 26.07.2014 wieder einen Polterabend im Hause Vetter. Der von Carina und Kai. Aber dies ist eine andere Geschichte.

 


Der Musikverein Bruchhausen e.V. gratuliert recht herzlich zu 12755 Tagen Eheglück und zur „Leinwandhochzeit“ verbunden mit einem großen Dankeschön für Euer Engagement im MVB.


Die Jugendabteilung informiert:

Hallo meine Lieben,

lange kam nichts von meiner Seite, aber ich war der Meinung, dass momentan keiner noch eine weitere Quelle braucht, die immer dieselben schlechten Nachrichten bringt.

Aber nun gibt es einen Hoffnungsschimmer am Horizont. Am 18. Mai gab es eine Mail unseres Musikervorstands, der auch den Kontakt zum Ordnungsamt herstellt, dass wir frühestens in 3 Wochen mit den Proben starten können. Das ist zwar alles nicht sicher und auch noch ein wenig hin, aber es lässt hoffen, dass wir uns bald mal wieder sehen und auch zusammen proben können.

Natürlich wird hier auch wieder ein Hygienekonzept gelten, heißt Abstand, Masken, wenn man sich im Raum bewegt, und alles was vor dem Probenende auch galt. Hinzu kommen wird auch eine Testpflicht für die Nicht- Geimpften und Nicht- Genesenen. Welche Tests anerkannt werden, wird noch besprochen. Wir werden aber versuchen die Schultests anerkennen zu können, so dass sich niemand unnötig oft am Tag testen muss.

Größte Voraussetzung für die Proben ist natürlich ein niedriger Inzidenzwert. Aber wir sind zuversichtlich. Heißt entstaubt schon mal eure Notenmappen und sucht eure Taschen, es gibt Hoffnung auf einen normaleren Alltag.

 

Hoffentlich sehen wir uns alle bald wieder.

Liebe Grüße Victoria


Musikervorstand Volker informiert:

Hallo alle zusammen,
ich hoffe ihr seid alle gesund und munter und wartet alle voller Vorfreude bis es endlich wieder los geht!
Leider muss ich die Euphorie etwas dämpfen, denn frühestens (aktueller Stand 18.05.2021) könnten wir in 3 Wochen mit den Proben im Vereinsheim starten. Dies dann auch nur unter dem bestehenden Hygienekonzept und einem negativen Coronatest für jede/n Musiker/in. Zur Zeit ist die Anzahl auch noch auf max. 20 Personen beschränkt.
Zu den Proben im Freien (Festplatz) gibt es noch keine Aussage. Das gilt alles nur wenn die Inzidenzwerte weiterhin deutlich unter 100 bleiben. Diese Infos habe ich alle in Absprache mit dem Ordnungsamt Ettlingen erhalten.
Eine gute Idee wäre aber trotzdem mal eure Instrumente gangbar zu machen, den Staub heraus zu blasen und ein paar "Tön aushalten". Die nächste Probe kommt bestimmt! Oder seid ihr etwa alle schon fleißig am Üben??

 

Schöne Grüße und hoffentlich bis bald
Volker

Perspektiven für unsere Arbeit in der Pandemie

Eine mehr als positive Nachricht kam dieser Tage vom Blasmusikverband Karlsruhe, man kann "ein Licht am Ende des Tunnels " sehen und Hoffnung schöpfen.

Mit der neuen Corona-Verordnung des Landes werden lang ersehnte Öffnungsschritte aus dem Lockdown auch für die Kultur möglich sofern es die Inzidenzzahlen der Stadt- oder Landkreise zulassen.

Die neue Corona-Verordung des Landes (Stand 14.05.2021) macht Open-Air-Kultur bei sinkender Inzidenz ab sofort möglich. So ist ein Auftakt mit bis zu 100 TeilnehmerInnen unter freien Himmel möglich. Des weiteren sieht die neue Corona-Verordnung bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 Neuinfektionen je 100000 Einwohner einen dreistufigen Öffnungsplan auch für Kulturveranstaltungen vor.

 

Die für unseren Verein relevanten habe ich nochfolgend zusammengefaßt:

Öffnungstufe 1

Bei einem stabilen Inzidenzwert von unter 100 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen gilt:

Kulturveranstaltungen sind im Freien wieder möglich. Dies schließt auch Proben und Aufführungen der Breitenkultur mit maximal 100 BesucherInnen im Freien ein, wobei der Veranstalter weiterhin dafür zu sorgen hat, dass die erforderlichen Abstände eingehalten werden können.

Öffnungstufe 2

Zwei Wochen nach dem ersten Öffnungsschritt und bei einer weiter stabilen Inzidenzlage unter 100 mit sinkender Tendenz:

Jetzt können Kulturveranstaltungen mit bis zu 100 BesucherInnen auch in Innenräumen stattfinden.

Open-Air sind dann bis zu 250 Personen im Publikum erlaubt.

Öffnungsstufe 3

Nochmals zwei Wochen später und bei weiter stabilen Inzidenzwerten unter 100 mit sinkender Tendenz gilt:

In Innenräumen dürfen Kuturveranstaltungen mit bis zu 250 BesucherInnen stattfinden.

Open-Air sind Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen im Publikum erlaubt.

 

Generell ist für die Öffnungsstufen vorgesehen, dass für den Zutritt zu allen Kunst- und Kultureinrichtungen und deren Veranstaltungen und Proben ein tagesaktueller negativer Test, ein Impf- oder Genesenennachweis vorgelegt werden muss. Es besteht auch weiterhin die Pflicht zur Datenerhebung (z.B. Luca-App oder ähnliches) und zum Tragen einer medizinischen Maske. Ebenso gelten weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln.

 

Maßgeblich für die Öffnungschritte sind die Inzidenzwerte der Stadt- bzw. Landkreise.

 

Auf Grundlage der nun vorliegenden Corona-Verordnung wird der BDB umgehend die Hygienekonzepte aktualisieren und den Verein zur Verfügung stellen.

 

Natürlich können wir noch nicht nächste Woche loslegen und es bedarf auch noch einiger Vorbereitungen, Rücksprachen, dem OK der Stadt und natürlich schönes Wetter für eine Festplatzprobe. Aber eines kann man schon mal sagen: die Ventile geölt, die Züge gefettet, die Blättchen eingeweicht und den einen oder anderen Ton gespielt. Denn der Festplatz wartet!

Vielleicht bald wieder... Schön wär's!
Vielleicht bald wieder... Schön wär's!

Dreamteam im Stand (2003) v.l.: Irm, Bertl und Edith
Dreamteam im Stand (2003) v.l.: Irm, Bertl und Edith

Über Jahrzehnte hinweg unterstützte Edith als unermüdliche Helferin den Verein bei Festen und Veranstaltungen mit ihrer herzlichen und, wenn angebracht, auch recht resoluten Art. Gerade letztere Eigenschaft brachte Edith einen gewissen Ruf bei Bedienungen ein. Da früher mit Bonbüchlein und nicht über Registrierkassen und gedruckten Kassenbelegen die Bedienungen ihre Bestellungen am Stand holten konnte es möglich sein, dass in der Hektik der eine oder andere Bon fehte. Nicht bei Edith! Da wurde genau nachgezählt und nachgefordert. Kannte sie, als "Fachkraft an der Ausgabe", doch alle Tricks wie man in der Hektik des Geschehens mal was "unner de Disch" fallen lassen konnte. Herzlichen Dank für die jahrzehntelange Unterstützung und Mithilfe.


Reutgraben-Brücke wird saniert

Laut einem Schreiben, welches uns von der Ortsverwaltung zuging, wird die Reutgraben-Brücke von Ende Mai bis Ende September wegen sanierungsarbeiten gesperrt. Sollte es wieder möglich sein Proben, auf dem Festplatz oder im Vereinsheim, abzuhalten wird eine Zufahrt über den gewohnten Weg entlang der Bahngleise nicht möglich sein. Als Zu- und Abfahrt zum Kultur- und Sportzentrum wird dann die Brücke am Alemannenweg geöffnet und für den Verkehr freigegeben sein.

zum vergrößern einfach anklicken...
zum vergrößern einfach anklicken...


Alles neu macht der Mai...

...auch wenn der Tisch schon etwas älter ist.

Ein jung gebliebener Tisch ersetzt den inzwischen doch etwas unansehnlichen Tisch, der schon einge Feste über sich ergehen lassen mußte, in der Vereinsheimküche. Der neue (alte) Tisch paßt farblich hervorragend zur Küche und bietet, neben einem besseren Aussehen, wesentlich mehr Platz und läßt sich fast auf das Doppelte ausziehen. Was für unseren Notenwart genauso wichtig ist wie für deftige Speißen. Letzteres ließen Michael und Klaus-Dieter gleich von einem "Tischlein Deck Dich" träumen nachdem sie den Tisch wieder zusammengebaut hatten und erinnerten sich gerne an die "Fleischkäsweck" von Berthold und Thilo und an Gespräche in unserer "Plauderrunde". Hier wurden schon kulinarische Köstlichkeiten (u.a. ein feiner Kuchen von Julia) in Aussicht gestellt sobald der Probenbetrieb wieder los geht. Hungrig wird mit Sicherheit die erste Zeit niemand nach Hause gehen.

Ein herzliches Dankeschön an unseren Michael der den Tisch dem Verein überlassen hat.




Versuchter Einbruch in unsere Vereinsgaragen

In der Osterwoche wurden unsere Vereinsgaragen Opfer eines Einbruchsversuches. Hierbei wurde versucht über die an der Hinterseite der Garagen angebrachten Eternitverblendungen in die Garagen einzudringen. Dafür wurden die Schrauben gelöst. Gut, dass die untere Verblendung, samt weiterer Schrauben, in den Wall des Fußballvereins eingelassen ist und so ein schnelles abbauen nicht möglich war. Bei Blick in den Zwischenraum wurde dann wohl festgestellt, dass hier, außer einem Maibaumstamm, Absperrungen und Bastmatten nicht's zu holen war.

Bei Aufräumungsarbeiten wurde dies durch Klaus-Dieter festgestellt der sogleich unseren Vorsitzenden Bernhard Klein sowie die Polizei informierte die dann auch vor Ort waren.

Mit Sicherheit wird man die Täter vergebens suchen uns sehr wahrscheinlich auch nicht ausfing machen können. Dennoch ist es wichtig, dass die Polizei informiert wurde da es momentan rund um das Kultur- und Sportzentrum doch recht ruhig geworden ist.


Auch in diesem Jahr finanzielle Unterstützung

Was in der Verbandshauptversammlung angeküngt wurde traf nun ein. Auch in diesem Jahr erhalten kulturelle Vereine aus dem Corona-Soforthilfeprogramm des Landes Baden-Württemberg 

eine finanzielle Unterstützung. Diese Beträge wurden zwischenzeitlich auf die Vereinskonten der Mitgliedvereine des Blasmusikverband Karlsruhe überwiesen. Immerhin ein Gesamtvolumen für die Mitgliedsvereine im BVK von 119.500 Euro.

Der MVB erhielt aus diesem Corona-Soforthilfe-Topf 1100,00 €.

Das Soforthilfeprogramm Breitenkultur sah eine pauschale Förderung entsprechend der Vereinsgröße vor:
Vereine mit bis zu 30 aktiven Mitgliedern: 800 Euro
Vereine mit bis zu 100 aktiven Mitgliedern: 1100 Euro 
Vereine mit mehr als 100 aktiven Mitgliedern: 1400 Euro
Die Auszahlung an die Vereine erfolgte in diesem Jahr analog der Anzahl der zum 01.01.2020 gemeldeten aktiven Mitglieder über den Blasmusikverband Karlsruhe.

Herzlichen Dank für die Unterstützung in dieser schwierigen Zeit.


Geburtstags- und Ostergrüße

Download
Grußantworten.pdf
Adobe Acrobat Dokument 713.6 KB


Probe mal anders...

Völlig überraschend, aber nicht minder erfreulich, erreichte unsere Musikanten am Donnerstag, 25.02.21, eine Mail unseres Musikervorstandes Volker. Nein, nicht die Proben können wieder beginnen, er regte ein virtuelles Treffen an, an dem sich unsere Musikanten mal wieder sehen und hören können. Babbel-Themen gibt es ja reichlich und so trafen sich denn auch einige Musikanten zu dieser ersten "Babbel-Probe" in der es recht lustig zuging und ein virtuelles "Prösterle" auch nicht zu verachten war. Vereinliches, privates und unsinniges gab man zum Besten. "So wie halt nach den Prob'.". Da Volker keine "Anwesenheitsliste für guten Babbel-Proben-Besuch" führt muss man ja auch nicht immer dabei sein, kann später ein- oder auch früher aussteigen. Zwischenzeitlich hat sich diese Idee etabliert und findet großen Zuspruch.

Wie gesagt, wer Lust hat einfach reinschauen. "Babbel statt Probe" finden zur normalen Probezeit immer donnerstags ab 20:00 Uhr statt.


Ruth Kiefer verstorben

"D'Schwiegermudder" mit Bernhard Klein, Klaus-Dieter Becker und Ruth Kiefer (re.) als Clementine.
"D'Schwiegermudder" mit Bernhard Klein, Klaus-Dieter Becker und Ruth Kiefer (re.) als Clementine.

Der Musikverein Bruchhausen e.V. trauert um

Ruth Kiefer

die am 28.01.2021 verstorben ist.

 

Ruth Kiefer war über viele Jahre Mitglied unserer Theater-Gruppe und spielte mit Herz und Humor sowie viel Textsicherheit die verschiedensten Rollen in Stücken wie "D'Schwiegermudder", "De doppelte Auguscht" oder in "Die Veteranen"  mit Bravour. Gerade die Textsicherheit, die alle Rollen eines Stückes umfaßte (!), verhalf ihren Mitspieler auch mal einen "Hänger" zu meistern. Gerade dann wenn der Souffleurkasten für die Ohren mal wieder meilenweit entfernt war.

Danke für eine tolle Theaterzeit.

Wir werden Ruth ein

ehrendes Angedenken bewahren.


Von einem ausgefallenem Fasching...


Verwaltungssitzung fand online statt

Nun hat endgültig das digitale Zeitalter beim MVB Einzug gehalten. Am Mittwoch, 03.02.2021 fand die erste Online-Verwaltungssitzung statt. Die Technik hat hervorragend funktioniert und die Ergebnisse sind wegweisend für das weitere Vereinsjahr.

So wurde u.a. beschlossen, dass auch in diesem Jahr, auf Grund der momentanen Situation und der sich daraus ergebenden Unwägbarkeiten, der "Mai-Treff" am 1. Mai mit der 110jährigen Geburtstagsfeier ausfallen wird. Verschoben wurde nochmals die Hauptversammlung des Vereins. Volles Augenmerk soll nun auf das zweite Halbjahr gelegt werden in dem das ehem. "Kelterfescht" mit neuem Konzept und neuem Namen wieder aufleben soll. Als musikalischer Jahreshöhepunkt ist unser Konzert anzusehen.

Leider gibt es für unsere Musikanten noch keine Perspektiven. Sollte es wieder möglich sein Musikproben abzuhalten, sei es nur auf dem Festplatz oder im Vereinsheim mit Abstand und unter Einhaltung der Hygieneregeln, ist dies anzustreben. Der Kontakt zwischen den Aktiven der Jugendkapelle und des Blasorchesters untereinander ist ein wichtiger Baustein des Vereinslebens und sollte daher, wann immer es möglich ist, gepflegt werden.

Infos rund um den Musikverein, die Jugendkapelle und das Blasorchester gehen selbstverständlich zeitnah zu bzw. werden auf der Homepage oder im Amtsblatt veröffentlicht.

Ein herzliches Dankeschön an die Stadt Ettlingen die mit der Plattform "@lingen" den Vereinen eine unkomplizierte und kostenlose Möglichkeit an die Hand gibt solche Sitzungen abzuhalten. So wird die nächste Verwaltungssitzung wieder in diesem Rahmen stattfinden.


In diesem Jahr feiert unser Musikverein seinen 110. Geburtstag und seit 113 Jahren gibt es bereits, dem Gesangverein "Edelweiß" sei Dank, Blasmusik im Dorf. Aus neuerer Zeit gibt es den 30. Geburtstag unseres Vereinsheims und den 22. unserer Vereinsgaragen zu feiern. Eigentlich genügend Gründe um zu "feschteln". Eigentlich. Am ersten Maiwochende mit einem schönen Zeltfest, einem Tanz in den Mai, Blasmusik für jung und alt. Was wird daraus? Wir wissen es nicht. Die Verwaltung hat bereits Weichen gestellt. Falls die Geburtstagsfeier stattfinden kann, dann mit Sicherheit in kleinerem Rahmen. Aber ein närrisches 111jähriges im kommenden Jahr passt ja auch irgendwie zu uns.

Auch wenn das Vereinsleben stillsteht, was nicht stillsteht ist die Geschichte. Die Geschichte unseres Vereins, von Bruchhausen und der Welt. Wer in die Geschichte eintauchen will kann dies auf unserer etwas anderen Vereinschronik auf unserer Homepage tun. So ist zu lesen, dass während der Inflation 1923 der Monatsbeitrag 1 Mio. Reichsmark betrug, dass auf Grunde der Maul- und Klauenseuche 1912 der Fasching im "Grünen Baum" an der Landstraße zum Opfer fiel oder dass 1919 der Zölibat für Lehrerinnen in Hamburg aufgehoben wurde. Und macher wird sich auf einigen Bildern wiedersehen und denken "Man war ich da noch jung!".

Sicher gibt es wieder ein "Geburtstagsmagazin" mit Grußworten, der Vereinschronik, mit vielen Bildern und, vielleicht, auch wieder mit vielen Inseraten ortsansässiger Firmen und Gewerbetreibender zur Unterstützung. Ob dies in diesem Jahr noch zu realisieren ist? Lassen wir uns überraschen und hoffnungsvoll in das Geburtstagsjahr gehen.

Egal wann und wie wir feiern: Sie erfahren es als erstes und wir freuen uns auf Sie!


"Christus mansionem benedicat"

"Christus segne dieses Haus" - Diese Worte schreiben normalerweise die "Sternsinger" in den Tagen um  Dreikönig an die Türen um den Segen in die Häuser und Wohnungen zu bringen. Leider ist dies in diesem Jahr durch die Corona-Beschränkungen nicht möglich.

Dennoch fand in diesem Jahr der Segen, in Form eines gesegneten Segensaufklebers, den Weg zu unserem Vereinsheim. Er soll nicht nur unser Vereinsheim beschützen, nein, er soll auch uns alle Hoffnung geben auf ein wieder normaleres Jahr 2021.


Grüße aus Österreich

Hallo Klaus-Dieter!
Danke für Deine E-Mails das ganze Jahr über, so sind wir über den Musikverein Bruchhausen immer auf dem laufenden. Bei uns ist soweit alles ok!, obwohl die Zeiten ja nicht gerade rosig sind. Statt Gäste ist die Enkeltochter mit Freund in unserer FW, sie sollten eigentlich im Gastgewerbe in Saalbach arbeiten, aber durch den Lockdown verzögert sich alles. Auch Sohn Harald keine Arbeit als Musiker. Erfreulich bei uns in diesem Jahr: Tochter Barbara hat mit 38 Jahren im Mai einen Benjamin bekommen. Wir konnten im November unsere Goldene feiern und Hans wurde 75 Jahre alt. Schnee gibt es bei uns leider sehr wenig, während es im Süden  zuviel gibt.
Wir wünschen Dir und Deiner Familie sowie allen Musikerinnen und Musiker das Allerbeste für das neu Jahr und grüßen alle vielmals
Mechthilde und Hans Deutinger aus Eschenau/Österreich